Montag, 31. Dezember 2007

Happy new year!

Mit grossem Vorsprung zu Europa durften wir den Wechsel ins Jahr 2008 erleben. Zusammen mit befreundeten Familien begaben wir uns, beladen mit Kühlbox, bei idealen Schönwetterbedingungen zu einem Aussichtspunkt bei Manly. Dabei wurden wir belohnt mit einer eindrücklichen Aussicht auf die Skyline von Sydney, mit einem romantischen Sonnenuntergang und natürlich dem weltbekannten Feuerwerk.

Wir wünschen allen von Herzen einen guten Rutsch ins neue Jahr.









Montag, 24. Dezember 2007

Weisse Weihnachten

„Four seasons in one day“ heisst ein Song der bekannten australischen Band “Crowded House“. Und tatsächlich erleben wir in Tasmanien extreme Wetterschwankungen am selben Tag. So haben wir uns in Hobart, der Hauptstadt von Tasmanien, am Tag vor Weihnachten auf den Mount Wellington begeben, um die wunderbare Aussicht auf die Land-Wasser-Landschaft rund um Hobart geniessen zu können. Nach einer kurvenreichen Bergfahrt kamen wir auf der steinigen und sehr windigen Bergspitze auf 1270 MüM an. Und siehe da, der Hausberg von Hobart erfüllte unseren geheimen Wunsch nach weisser Weihnacht: Er liess es schneien! Wenn auch nicht in so rauhen Mengen, wie wir es um diese Zeit vom Goms her gewohnt sind.


Wir wünschen Euch allen von Herzen frohe und besinnliche Weihnachten – Merry Christmas

Freitag, 21. Dezember 2007

"Ho ho ho"

Bei der Weihnachtsfeier mit unserem australischen OL Club durften wir einen einheimischen Santa Claus erleben. Anders als unser Samichlaus, der würdevoll mit seinem Tross von Zwergen, Diakonen und Knecht Ruprechts in die Häuser zieht, kommt der Santa Claus hierzulande eher leichtfüssig und humorvoll daher. Nach dem obligatorischen „Ho ho ho“ beginnt er schon bald mit dem Verteilen von Geschenken an die Kinder.
Anlass zu hitzigen Diskussion gab dieses Jahr in den Medien eine angebliche Mehrdeutigkeit von „Ho ho ho“. So wurden die beliebten Weihnachtsmänner in einigen Kaufhäusern der Stadt angewiesen, dieses Jahr den Kindern „He he he“ zuzurufen. So soll vor allem in den USA (in Songtexten) das Wort „Ho“ mit Damen des Rotlichtmilieus in Verbindung stehen. Und deshalb wolle man nicht etwa Kinder mit diskriminierenden Worten verängstigen.
Nichts desto trotz hat unser OL-Santa sich mit einem bestimmten und lauten „Ho ho ho“ angekündigt und Noel hat sich, sein Present fest vor Augen, in keiner Weise verängstigen lassen.

Samstag, 15. Dezember 2007

Australisches Ping-Pong

Nach einiger Zeit Blog-Abstinenz melden wir uns wieder zurück. Sibylle hatte nach einem Zwischenfall mit dem Auto einige Zeit im Spital verbringen müssen (5-facher Rippenbruch). Nun durfte sie wieder nach Hause und muss noch eine Weile auf Sparflamme agieren.

So ist es an mir, den Kindern australische Kultur zu vermitteln. Im Moment ist die Christmas-Party Zeit. Zeit, wo viele Firmen ihre Mitarbeiter je nach Geschäftsverlauf zu einer Steh-Party an der Harbour Front oder zu einem BBQ in der Fabrikhalle einladen. Etwas in der Mitte war es bei unserer Firma: Soccer und BBQ im nahe gelegenen Stadtpark. So habe ich gelernt, dass hier Soccer an Parties nach eigenen Regeln gespielt wird: Getränk (meist Bier) stets in der Hand. Wer Bier ausleert bewirkt einen Freistoss für den Gegner. Auch für Ping-Pong gibt es spezielle Regeln: Jeder hat sein Bier auf der Tischplatte. Wer die eigene Flasche umkippt, hat verloren. Wer die gegnerische Flasche trifft, erhält einen Punkt.
Auch Corsin haben diese Regeln sehr Spass gemacht, auch wenn wir beim Getränk Anpassungen vornehmen mussten ...