Sonntag, 19. August 2007

Organisation

Die erste Woche stand nicht nur im Zeichen von Ferien und Sydney-Kennenlernen, sondern wir nutzten diese auch zur Organisation all der vielen Details, damit wir in Sydney funktionsfähig werden: Bankkonto eröffnen, Anmeldung bei der Botschaft, Natel kaufen, Schulmaterial und Znüniboxen einkaufen, Stundenplan organisieren Visum bestätigen, Anmeldung beim örtlichen OL-Verein, viele Grosseinkäufe tätigen etc..
Zudem waren noch hängige Pendenzen aus der Schweiz zu erledigen (Steuererklärung, Hausverkauf, etc).

Dies alles benötigte viel Zeit und musste immer in Kombination mit Aktivitäten für Noel und Corsin ablaufen, damit sie ihren Bewegungsdrang stillen konnten.Aber das Wichtigste konnten wir erledigen, so dass Mats morgen seinen Job-Alltag beginnen kann.

Sydney Acquarium


Am letzten Dienstag gingen wir das bekannte Sydney Acquarium besichtigen, die Eintrittsbillete dazu erhielten wir bereits in der Schweiz - als Abschiedsgeschenk vom Götti von Noel (Urs Zürcher). Vielen herzlichen Dank – der Eintritt lohnt sich wirklich!
Die Jungs waren begeistert von den vielen Meerestieren, die da in ihren Acquarien herumschwammen. Den grössten Eindruck hinterliess aber das Becken mit den Haien und Rochen: Die Besucher marschieren durch 2 Glastunnels direkt durch das Hai-Acquarium und die Tiere schwimmen direkt neben/oberhalb der Bestauner herum. Die Rochen blieben zum Teil auch auf der Tunnelwölbung liegen und wir konnten alle Einzelteile bestaunen.

Im Anschluss an das Acquarium liessen wir uns 250m mitttels Lift in die Höhe führen, um vom Syndey Tower einen wunderschönen Rundblick über die Stadt zu erhalten. Zur Feier des Tages (14. Hochzeitstag!) genehmigten wir uns im Tower-Drehrestaurant ein gutes Nachtessen.

Mittwoch, 15. August 2007

Erster Tag im neuen Zuhause


Unser 2-Bedroom-Apartment befindet sich im 7. Stock eines Mehrfamilienhauses, mit wunderschönem Balkonblick (siehe Foto) auf die Parramatta-River (ein Meeresarm von Sydney) und bei schönem Wetter auf die Skyline von Sydney. Wir haben 2 Minuten zu Fuss zur Schiffsphäre (River-Cat), welche uns in 30 Minuten zum Circular Quay bringt (Hauptplatz in Sydney mit Opera etc).

Als erstes stachen wir am Samstag Vormittag (nach einer Nacht mit Wachphasen) in die nahegelegene IKEA und deckten uns mit allem Notwendigen ein. Bevor wir uns in das Strassengewühl trauten, fuhren wir im Quartier ein paar Runden, um das Links-Fahren zu üben. Aber die Aussies erkennen uns auf der Strasse immer noch, da wir die einzigen sind, die immer wieder den Scheibenwischer anstellen (und das Blinken auslassen)....
Ansonsten war der Tag ausgefüllt mit Auspacken und ab und zu ein Nickerchen machen

In Sydney angekommen


Pünktlich um 19 Uhr landeten wir Sydney. Da es Winter ist, war es bereits stockdunkel. Nun mussten wir die Passkontrolle und die Quarantäne passieren, was mit viel Anstehen und Warten verbunden war, aber ansonsten problemlos verlief (Ausnahme: Unsere 3 Paar OL-Schuhe mit den Spikes erschienen den Kontrolleuren suspekt. Als sie aber sahen, dass diese ausnahmsweise sauber geputzt sind, durften wir sie wieder einpacken und mitnehmen).

Mit einem Extra-Large Taxi gings Richtung Maedowbank ins Appartemtent. Das Geschäftsauto von Mats stand schon in der Tiefgarage bereit!
Nun gabs nur noch eines: Schlafen, schlafen, schlafen...

Dienstag, 14. August 2007

Flugreise


Das Nachfragen auf der SBB-Hotline am Donnerstag morgen um 7 Uhr ergab, dass die Strecke Luzern-Zürich fahrplanmässig lief. Somit konnte unsere lange Reise losgehen. Um 9.30 Uhr verpackten wir unser Gepäck in 2 (!) Taxis und fuhren zum Bahnhof. Die Eltern Braun und Edel Boos begleiteten uns.

Beim Einchecken mussten wir feststellen, dass unsere Körperwaage mindestens 1 kg zuwenig angibt. Jedenfalls hatten wir 131 kg Gepäck zum Einchecken anstatt die erlaubten (und von uns zu Hause mehrmals nachgewogenen ) 120 kg. Da wir alle vier auch bereits viel Handgepäck dabei hatten, mussten wir 5 kg zahlen (die restlichen 6kg schenkte uns Singapore Airlines).

Nun mussten wir Abschied nehmen und dies ziemlich zügig, da das Einchecken viel Zeit in Anspruch genommen hat. Kurz nachdem endlich die Familie Boos Platz genommen hat, hob die Boing 777 auch schon ab (gemäss Grosseltern auf der Zuschauerterrasse mit etwas Übergewicht..).
Mir grauste es vor dem 12 Stunden-Flug bis Singapore mit unseren 2 bewegungsbedürftigen Jungs. Doch Multimedia sei Dank: Die Zeit verging wie im „Fluge“, die Kids dachten gar nicht daran, zu schlafen (wäre ja wirklich schade, ein 12-Stunden-Game zu verpassen..). Nach 2 Filmen (Mats und Sibylle) und 2 Hauptmahlzeiten kamen wir in Singapore morgens um 7 Uhr an. Nun hiess es, sich die Beine vertreten, etwas frisch machen und dann wieder in den Flieger, um die restlichen 7 Stunden in Angriff zu nehmen.

Klösterlihalde adieu!


Die Wetterprognose versprach nichts Gutes für den am Mittwoch geplanten Verladetag: Starker Regen mit Windböen. Doch wir hatten Glück: In einer Regenpause zwischen 8.30-12 Uhr wurde unser Hab und Gut in 3 LKW verladen. Zwei davon fuhren nach Luzern zum Umladen in den 40-Fuss-Container (was wegen dem angekündigten Regen nicht wie ursprünglich geplant direkt vor dem Haus gemacht werden konnte), der 3. LKW enthielt Ware, welche wir in Luzern einlagern.
Am Nachmittag war dann grobes Reinigen und Verabschieden im Quartier angesagt und pünktlich um 18 Uhr übergaben wir die Haussschlüssel unseren Nachfolgern.
Die letzte Nacht verbrachten wir – zusammen mit ca. 160 kg Reisegepäck - nochmals bei meinen Eltern in Obernau. Geplant war, dass wir am Donnerstag um 10.10 Uhr in Luzern den Zug nach Zürich Flughafen besteigen sollen. Doch die TV- und Radiomeldungen von Überschwemmungen, Hangrutschen und gesperrten Strassen sowie SBB-Bahnlinien wurden gegen Mittwoch-Abend immer häufiger und liessen nichts Gutes erahnen. Für den Donnerstag morgen um 7 Uhr kündigte das Fernehen eine Sondersendung zur aktuellen Wetterlage an. Somit war klar, dass wir morgen um 7 Uhr Tagwache machen. Kommen wir wohl rechtzeitig zum Flughafen?

Dienstag, 7. August 2007

Alles eingepackt


Gestern und heute haben die Zügelmänner unseren gesamten Haushalt (bzw. den Teil den wir einschiffen werden) demontiert, fein säuberlich verpackt und beschriftet. Damit ist unser Zuhause definitiv unbewohnbar geworden. Deshalb sind wir nun bei Verwandten untergebracht und werden zudem von Nachbarn, Verwandten und Freunden verköstigt. Noel und Cosin durften ihre 2. letzte Nacht bei Freunden verbringen und freuen sich riesig auf die Action von morgen: Container-Lastwagen und Möbel-Aussenlift.