8 Wochen sind nun bereits seit meinem Unfall vergangen und meine Rippen fühlen sich schon wieder viel besser an. Der Medikamenten-Verbrauch in dieser Zeit war enorm: Während 3 Wochen schluckte ich 3 verschiedene Schmerzmittel parallel, da die maximale Dosis der einzelnen nicht ausgereicht haben. So schluckte ich täglich 20 Tabletten, zeitlich möglichst so verschoben, dass ich nicht in ein „Schmerzmittelloch“ viel, denn die Wirkung aller 3 Medis hielt immer nur 4 Stunden. Um keine Überdosis zu riskieren und den Überblick zu bewahren, führte ich eine Excelliste mit allen Einnahmen...Nach knapp 4 Wochen konnte ich dann das Narkotikum absetzen. Dies bedeutete, dass ich mich wieder ans Steuer setzen und Auto fahren durfte. Eine grosse Erleichterung, denn ohne Auto ist man in Australien wirklich aufgeschmissen.
Nach weiteren 2 Wochen verzichtete ich auf das Voltaren, musste aber weiterhin die maximale Dosis Paracetamol einnehmen (d.h. 8 Tabletten täglich).
Seit Mitte Januar bin ich nun Medikamenten-frei. Vor 2 Wochen habe ich meine ersten Joggingversuche gestartete, fühlte sich aber noch nicht so gut an. Heute, weitere 2 Wochen später, geniesse ich bereits wieder längere Joggings, einfach noch etwas langsamer als gewohnt.
Die Hilfbereitschaft unserer Freunde (v.a. Familien der German School) und Nachbarn war in dieser für unsere Familie schwierigen Zeit enorm gross. Angefangen bei der Kinderbetreuung, Kinder beim Schulbus abholen und nach Hause bringen, Spitalbesuche, Begleitung beim Spazieren und zu diversen Arztbesuchen und die vielen tröstenden und aufmunternden Worte haben die Tage und Wochen schnell vergehen lassen und unsere Familie "funktionsfähig" gehalten.
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